
Baerbock unter Beschuss: Israelische Botschaft reagiert auf umstrittenen Post des Auswärtigen Amts
Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) steht erneut im Zentrum heftiger Kritik. Anlass ist ein umstrittener Social-Media-Post ihres Ministeriums, der nach einem Luftangriff im Westjordanland veröffentlicht wurde. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Spannungen und die diplomatischen Verwerfungen zwischen Deutschland und Israel.
Der Luftangriff und seine Folgen
Am Donnerstag ereignete sich ein Luftangriff in der Stadt Tulkarm im Westjordanland, bei dem 18 Menschen ums Leben kamen. Nach Angaben sowohl israelischer als auch palästinensischer Quellen waren mehr als die Hälfte der Opfer Mitglieder von Terrororganisationen. Das palästinensische Gesundheitsministerium berichtete, dass unter den Toten auch zwei Kinder seien, was jedoch nicht unabhängig bestätigt werden konnte.
Reaktion des Auswärtigen Amts
Das Auswärtige Amt unter Führung von Annalena Baerbock reagierte am Freitag mit einem Beitrag auf der Plattform X (ehemals Twitter). Darin hieß es: „Die hohe Zahl ziviler Opfer bei einem israelischen Luftschlag in Tulkarem ist schockierend. Beim Kampf gegen den Terror ist die israelische Armee verpflichtet, Zivilist*innen in der Westbank zu schützen. Palästinenser wie Israelis haben Recht auf ein Leben in Sicherheit.“
Israels Botschaft antwortet
Die israelische Botschaft ließ die Vorwürfe nicht unbeantwortet und stellte am Samstag klar, dass bei dem Angriff mindestens zwölf Terroristen der Hamas und der Islamischen Dschihad-Terrororganisationen eliminiert worden seien. Darunter befanden sich führende Köpfe wie Zahi Yaser Abd al-Razeq Oufi und Jit Radwan. Die Botschaft betonte: „Was wirklich schockierend und beunruhigend ist, ist die Tatsache, dass bestimmte Personen Anschuldigungen twittern, die den Kontext vermissen lassen.“
Kritik an Baerbocks Haltung
In den sozialen Medien hagelte es Kritik für das Auswärtige Amt. Es sei nicht das erste Mal, dass Baerbock und ihr Ministerium sich vorwerfen lassen müssten, die Sicherheit Israels weniger ernst zu nehmen als andere Mitglieder der Ampel-Koalition. Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) hatte Israel nach dem 7. Oktober die „uneingeschränkte Solidarität“ zugesichert, während Baerbock nach dem Tod des Hisbollah-Chefs Hassan Nasrallah vor einer „Destabilisierung“ des Libanons warnte, was „in keinster Weise im Interesse der Sicherheit Israels“ sei.
Diplomatische Spannungen nehmen zu
Diese jüngsten Entwicklungen verdeutlichen die wachsenden Spannungen zwischen Deutschland und Israel. Während die israelische Botschaft auf die Bedrohung durch Terrororganisationen hinweist, scheint das Auswärtige Amt unter Baerbock die zivile Dimension des Konflikts stärker zu betonen. Dies führt zu einem diplomatischen Balanceakt, der die Beziehungen zwischen den beiden Ländern weiter belasten könnte.
Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Kontroverse weiterentwickeln wird und welche Maßnahmen die deutsche Regierung ergreifen wird, um die diplomatischen Wogen zu glätten. Klar ist jedoch, dass die Sicherheit Israels und der Schutz der Zivilbevölkerung im Westjordanland weiterhin ein sensibles und kontroverses Thema bleiben werden.
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