
Langstreckenangriffe auf Russland: Eskalation im Ukraine-Konflikt?
Die jüngsten Entwicklungen im Ukraine-Konflikt deuten auf eine mögliche Eskalation hin, bei der Langstreckenangriffe auf russisches Territorium in den Fokus rücken könnten. Laut Berichten haben sowohl die USA als auch Großbritannien ihre Bereitschaft signalisiert, der Ukraine den Einsatz von Langstreckenwaffen zu gestatten, um tief im russischen Hinterland militärische Ziele zu treffen.
USA und Großbritannien justieren nach
Der US-Außenminister Antony Blinken erklärte kürzlich in Warschau, dass die USA bereit seien, ihre militärische Unterstützung für die Ukraine nach Bedarf anzupassen. Auf die Frage, ob die USA der Ukraine grünes Licht für Angriffe auf russisches Gebiet gegeben hätten, antwortete Blinken: "Wir werden nachjustieren, wir werden uns anpassen, wenn es nötig ist, auch im Hinblick auf die Mittel, die der Ukraine zur Verfügung stehen."
Diese Aussage steht im Kontext jüngster Berichte, wonach die USA und Großbritannien der Ukraine den Einsatz von Langstreckenraketen wie den ATACMS-Raketen und Storm-Shadow-Marschflugkörpern erlauben könnten. Laut "New York Times" steht US-Präsident Joe Biden unter Druck, die bisherigen Beschränkungen zu lockern. Hochrangige Militärplaner und ehemalige Diplomaten forderten Biden in einem Brief auf, der Ukraine mehr Freiheiten bei der Verteidigung zu gewähren.
Russland reagiert mit Drohungen
Der russische Präsident Wladimir Putin hat als Reaktion auf mögliche Langstreckenangriffe Ausfuhrbeschränkungen für Metalle, darunter Uran, ins Spiel gebracht. Russland ist einer der größten Produzenten dieser Rohstoffe, die im Westen stark nachgefragt werden. Diese Drohung zeigt, wie ernst die Lage geworden ist und welche wirtschaftlichen Konsequenzen eine weitere Eskalation nach sich ziehen könnte.
Großbritannien erlaubt Storm-Shadow-Angriffe
Quellen des britischen "Guardian" zufolge hat Großbritannien bereits die Entscheidung getroffen, der Ukraine den Einsatz von Storm-Shadow-Marschflugkörpern auf Ziele tief innerhalb Russlands zu gestatten. Diese Entscheidung soll jedoch nicht öffentlich bekannt gegeben werden, um nicht unnötig zu provozieren. Beim Besuch des britischen Außenministers David Lammy und Antony Blinken in Kiew gab es ebenfalls keine öffentliche Ankündigung, um die Spannungen nicht weiter anzuheizen.
Militärische Ziele in Reichweite
Laut dem Institut für Kriegsstudien (ISW) befinden sich über 200 militärische Ziele in Russland in Reichweite der US-ATACMS-Langstreckenraketen. Dazu gehören große Militärstützpunkte, Kommunikationsstationen, Logistikzentren, Reparatureinrichtungen, Treibstoffdepots, Munitionslager und Hauptquartiere. Die Möglichkeit, diese Ziele anzugreifen, könnte die Dynamik des Konflikts erheblich verändern.
Fazit: Eskalation oder notwendige Verteidigung?
Die Entscheidung, der Ukraine den Einsatz von Langstreckenwaffen zu gestatten, könnte als notwendige Verteidigungsmaßnahme gegen die russische Aggression gesehen werden. Gleichzeitig birgt sie das Risiko einer weiteren Eskalation mit potenziell verheerenden Folgen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt und welche Schritte die beteiligten Akteure als nächstes unternehmen werden.
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