
Luxusuhren-Markt 2024: Dekadenter Konsum trotzt der Wirtschaftskrise
Während Otto Normalverbraucher unter explodierenden Energiepreisen und galoppierender Inflation ächzt, boomt der Markt für Luxusuhren ungebremst weiter. Die wohlhabende Elite scheint von der wirtschaftlichen Schieflage in Deutschland völlig unberührt zu sein und gönnt sich weiterhin Zeitmesser im Wert eines Kleinwagens. Eine aktuelle Analyse des Uhrenportals "Chrono24" offenbart die erstaunlichen Entwicklungen in diesem Segment der Superreichen.
Cartier führt den dekadenten Reigen an
Die französische Luxusmarke Cartier entpuppt sich als der große Gewinner des vergangenen Jahres. Mit einem beachtlichen Wachstum von 23,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dominiert der Hersteller den Zweitmarkt für edle Zeitmesser. Seit 2020 habe sich der Transaktionsanteil der Marke mehr als verdoppelt - ein deutliches Zeichen dafür, dass die oberen Zehntausend ihre Kauflaune nicht verloren haben.
Die Elite kauft sich die Zeit in Gold
Besonders interessant erscheinen die aktuellen Designtrends, die wie ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Dekadenz wirken: Goldene Zifferblätter erfreuen sich größter Beliebtheit, während ellipsenförmige Gehäuse um 15,4 Prozent zulegten. Die Cartier Tank, quasi der Rolls-Royce unter den Armbanduhren, führt mit einem Plus von 30,9 Prozent die Hitliste der begehrtesten Modelle an.
Traditionelle Werte setzen sich durch
Während die politische Elite in Berlin mit ihrer "Woke-Agenda" traditionelle Werte über Bord wirft, besinnt sich der Luxusuhrenmarkt auf klassische Tugenden. Römische Ziffern auf den Zifferblättern verzeichneten einen Zuwachs von 10,7 Prozent - ein deutliches Statement gegen den Zeitgeist der Beliebigkeit. Auch rechteckige Uhrengehäuse, die für Beständigkeit und klare Linien stehen, konnten ihren Marktanteil kontinuierlich steigern.
Die Schere zwischen Arm und Reich wird größer
Die Entwicklungen am Luxusuhrenmarkt offenbaren eine bedenkliche gesellschaftliche Spaltung: Während ein Großteil der Bevölkerung jeden Euro zweimal umdrehen muss, scheint Geld in gewissen Kreisen keine Rolle zu spielen. Vacheron Constantin, eine weitere Luxusmarke, verzeichnete ein Wachstum von 12 Prozent. Auch Hermès, bekannt für seine exorbitanten Preise, legte um sage und schreibe 55,6 Prozent zu.
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