
Traditioneller Automobilzulieferer in der Existenzkrise: ZF versinkt in Milliardenverlust
Die deutsche Automobilindustrie, einst das Aushängeschild deutscher Ingenieurskunst und wirtschaftlicher Stärke, bekommt die verheerenden Auswirkungen der verfehlten Industriepolitik zu spüren. Der renommierte Automobilzulieferer ZF aus Baden-Württemberg hat für das vergangene Geschäftsjahr katastrophale Zahlen präsentiert: Über eine Milliarde Euro Verlust stehen in den Büchern des Traditionsunternehmens.
Grüne Transformation fordert ihren Tribut
Der massive Verlust des Technologiekonzerns könnte als Menetekel für die gesamte deutsche Automobilindustrie gedeutet werden. Der erzwungene Umstieg auf die Elektromobilität, getrieben von ideologischen statt marktwirtschaftlichen Überlegungen, setzt die etablierten Zulieferer massiv unter Druck. Während die Politik von einer "Transformation" schwärmt, kämpfen traditionelle Industrieunternehmen ums nackte Überleben.
Arbeitsplätze in Gefahr
Besonders bitter: Bereits in der Vergangenheit musste das Unternehmen massive Stellenstreichungen ankündigen. Deutsche Facharbeiter, die über Jahrzehnte zum Erfolg des Unternehmens beigetragen haben, stehen nun vor einer ungewissen Zukunft. Die Ankündigung des Milliardenverlusts dürfte die Sorgen um weitere Arbeitsplatzstreichungen noch verstärken.
Standort Deutschland verliert an Attraktivität
Der Fall ZF steht exemplarisch für die schwindende Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland. Explodierende Energiekosten, ausufernde Bürokratie und eine ideologiegetriebene Wirtschaftspolitik setzen der einst so stolzen deutschen Industrie massiv zu. Während andere Länder ihre Unternehmen unterstützen, werden deutsche Traditionsfirmen durch politische Fehlentscheidungen in die Knie gezwungen.
Düstere Zukunftsaussichten
Die Milliardenverbuste bei ZF könnten erst der Anfang einer dramatischen Entwicklung sein. Experten warnen schon länger vor einer De-Industrialisierung Deutschlands. Der erzwungene Umstieg auf die Elektromobilität, gepaart mit den höchsten Energiepreisen Europas, könnte weitere Traditionsunternehmen in existenzielle Schwierigkeiten bringen. Die Frage scheint nicht mehr ob, sondern nur noch wann der nächste deutsche Industrieriese ins Straucheln gerät.
Die aktuelle Entwicklung bei ZF sollte als Weckruf für die Politik verstanden werden. Deutschland braucht dringend eine Rückbesinnung auf seine industriellen Stärken, statt einer Politik der ideologiegetriebenen Transformation um jeden Preis.
- Themen:
- #Insolvenzen
- #Energie
- #Grüne

- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik