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03.04.2025
13:18 Uhr

Trumps Autozölle treffen deutsche Autobauer mit voller Wucht

Die von US-Präsident Trump angekündigten Strafzölle auf Automobilimporte sind nun bittere Realität geworden. Seit Mitternacht müssen Autohersteller satte 25 Prozent Aufschlag für ihre in die USA exportierten Fahrzeuge zahlen. Ein Schlag ins Kontor der deutschen Automobilindustrie, für die der US-Markt von enormer Bedeutung ist.

Deutsche Autobauer im Visier der amerikanischen Handelspolitik

Die Auswirkungen dieser protektionistischen Maßnahme dürften verheerend sein. Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), warnt eindringlich vor den Folgen: Die neuen Zölle würden nicht nur das globale Wirtschaftswachstum belasten, sondern auch zahlreiche Arbeitsplätze gefährden. Besonders alarmierend: Fast 450.000 Fahrzeuge aus deutscher Produktion wurden 2024 in die USA exportiert.

Erste dramatische Reaktionen der Automobilhersteller

Die Branche reagiert bereits mit drastischen Maßnahmen. Volkswagen hat die Auslieferung von Fahrzeugen aus Mexiko in die USA vorläufig gestoppt und hält auch Importe aus Europa in den Häfen zurück. Der Luxushersteller Ferrari hat als erster die Preise in den USA um zehn Prozent angehoben. Besonders pikant: Die Opel-Mutter Stellantis sieht sich gezwungen, die Produktion in Kanada für zwei Wochen komplett einzustellen.

Dramatische Folgen für den deutschen Exportschlager

Die Abhängigkeit der deutschen Premiumhersteller vom US-Markt ist beträchtlich: Fast jeder vierte Porsche findet seinen Weg in die Vereinigten Staaten. Bei BMW und Mercedes-Benz macht der US-Absatz jeweils über 16 Prozent aus. Audi verkauft 12 Prozent seiner Fahrzeuge in den USA, VW immerhin noch 8 Prozent. Besonders kritisch: Porsche und Audi bedienen den US-Markt ausschließlich mit Importfahrzeugen.

Preisexplosion mit Verzögerung

Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer prognostiziert, dass die Preiserhöhungen nicht sofort, aber mit Sicherheit kommen werden. Die Händler hätten sich zwar mit großen Fahrzeugbeständen eingedeckt, doch spätestens in drei Monaten würde die Preisspirale nach oben gehen. Allerdings erwartet er nicht, dass die Preise im gleichen Maße wie die Zölle steigen werden, da die Hersteller versuchen würden, durch Rabatte wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ein weiterer Sargnagel für den Wirtschaftsstandort Deutschland

Diese Entwicklung reiht sich nahtlos ein in die Serie von Hiobsbotschaften für den Industriestandort Deutschland. Die verfehlte Wirtschaftspolitik der Ampelkoalition, gepaart mit den protektionistischen Maßnahmen der USA, setzt der deutschen Schlüsselindustrie massiv zu. Es wird höchste Zeit, dass die Politik endlich aufwacht und die Interessen der heimischen Wirtschaft verteidigt, statt sich in ideologischen Grabenkämpfen zu verlieren.

Die deutschen Premiumhersteller werden diese Herausforderung meistern müssen - aber zu welchem Preis? Die Frage ist nicht ob, sondern wie viele Arbeitsplätze dieser handelspolitische Konflikt kosten wird.

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