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27.03.2025
08:14 Uhr

Trumps Strafzölle: Deutsche Autobauer geraten unter massiven Druck

Der nächste Paukenschlag aus dem Hause Trump erschüttert die internationale Automobilbranche: Der ehemalige und möglicherweise künftige US-Präsident Donald Trump hat drastische Strafzölle auf importierte Fahrzeuge angekündigt. Ab dem 2. April sollen saftige 25 Prozent auf alle nicht in den USA produzierten Autos und Autoteile fällig werden - eine Verzehnfachung der bisherigen Abgaben.

Deutsche Premiumhersteller besonders im Visier

Besonders hart trifft es die deutschen Premiumhersteller, die bislang vom lukrativen US-Geschäft profitierten. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Allein im vergangenen Jahr wurden knapp 450.000 Fahrzeuge aus deutscher Produktion in die Vereinigten Staaten exportiert. Damit ist Deutschland mit weitem Abstand der wichtigste europäische Lieferant für den US-Markt.

Die Betroffenheit der einzelnen Hersteller

Besonders dramatisch stellt sich die Situation für Audi und Porsche dar. Die VW-Töchter verfügen über keine eigene US-Produktion und müssen ihre Fahrzeuge komplett importieren. Audi verkaufte 2024 rund 200.000 Fahrzeuge in den USA, Porsche über 76.000 - allesamt aus europäischer Fertigung. BMW und Mercedes-Benz können die Situation durch ihre US-Werke zumindest teilweise abfedern.

Amerikas fragwürdige Handelspolitik

Trumps Begründung für die drastische Maßnahme wirkt dabei mehr als fadenscheinig. Er beklagt die vermeintliche Benachteiligung der US-Industrie durch die zehnprozentigen EU-Einfuhrzölle. Dabei verschweigt er geflissentlich, dass die USA selbst seit Jahren einen 25-prozentigen Zoll auf Pick-ups und Nutzfahrzeuge erheben - also genau jene Fahrzeugkategorie, die den Löwenanteil der US-Produktion ausmacht.

Kollateralschaden für US-Hersteller

Ironischerweise trifft Trumps Zollkeule auch die heimische Autoindustrie. Ford, General Motors und der Stellantis-Konzern produzieren einen erheblichen Teil ihrer Fahrzeuge in Mexiko und Kanada. Allein Ford exportierte in der ersten Jahreshälfte 2024 knapp 200.000 Autos aus Mexiko in die USA. General Motors importierte sogar 750.000 Fahrzeuge aus den Nachbarländern.

Ein gefährliches Spiel mit dem Feuer

Diese protektionistische Politik könnte sich als gefährlicher Bumerang erweisen. Die drastische Erhöhung der Einfuhrzölle wird unweigerlich zu massiven Preissteigerungen auf dem US-Automarkt führen. Dies trifft am Ende den amerikanischen Verbraucher - ausgerechnet in Zeiten hoher Inflation und wirtschaftlicher Unsicherheit. Zudem drohen Vergeltungsmaßnahmen der betroffenen Handelspartner, die die ohnehin angespannte weltwirtschaftliche Lage weiter verschärfen könnten.

Die deutsche Automobilindustrie, das Rückgrat unserer Exportwirtschaft, gerät damit weiter unter Druck. Nach den ideologisch getriebenen Transformationszwängen der Ampel-Regierung droht nun auch noch der wichtige US-Markt wegzubrechen. Es wird höchste Zeit, dass die Politik die Interessen der heimischen Wirtschaft wieder stärker in den Fokus rückt - sowohl in Berlin als auch in Brüssel.

Diese Entwicklungen zeigen einmal mehr, wie wichtig es ist, das eigene Vermögen breit zu streuen und gegen politische Risiken abzusichern. Physische Edelmetalle haben sich historisch als verlässlicher Wertspeicher in turbulenten Zeiten bewährt.

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