
USA vs. EU: Trumps Handelskrieg eskaliert - Digitalsteuer als europäische Antwort?
Die transatlantischen Spannungen erreichen einen neuen Höhepunkt. Donald Trumps aggressive Zollpolitik gegen Europa könnte nun eine überraschende Kehrtwende erfahren - ausgerechnet durch eine Attacke auf die mächtigen US-Tech-Giganten. Die EU plant eine scharfe Gegenreaktion, die besonders die amerikanischen Digital-Konzerne treffen könnte.
Die schärfste Provokation seit Jahrzehnten
Mit deutlichen Worten verurteilt David McAllister, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament, die jüngsten protektionistischen Maßnahmen der USA. Diese seien die "aggressivste protektionistische Maßnahme seit Jahrzehnten" und stellten einen eklatanten Bruch der internationalen Handelspolitik dar. Der CDU-Politiker warnt vor den weitreichenden Konsequenzen für die globale Wirtschaft und den Wohlstand.
Europas digitale Gegenwehr
Als Reaktion auf Trumps Provokation bringt die EU nun eine Digitalsteuer ins Spiel. Diese würde gezielt die amerikanischen Tech-Giganten wie Apple, Google und Facebook treffen, die zwar Milliarden in Europa verdienen, aber kaum Steuern zahlen. "Sie tragen nicht zur Finanzierung des Gemeinwesens in Europa bei", kritisiert McAllister die aktuelle Situation scharf.
Grüne fordern härtere Gangart
Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner geht noch einen Schritt weiter. Sie fordert nicht nur eine Digitalsteuer, sondern auch verschärfte Auflagen für die US-Tech-Konzerne im europäischen Markt. Von höheren Strafen bis hin zu strengeren Wettbewerbsauflagen - die Palette der möglichen Maßnahmen ist breit.
"America Alone" statt "America First"
McAllisters Analyse der Trump-Politik fällt vernichtend aus: Was als "America First" verkauft wird, führe in Wahrheit zu "America Alone". Die EU sei zwar nicht auf Eskalation aus, werde sich aber von der amerikanischen Seite nicht einschüchtern lassen. Die Botschaft ist klar: Europa steht geschlossen und wird sich zu wehren wissen.
Europas strategische Antwort
Die EU arbeitet bereits an gezielten Gegenmaßnahmen. Diese sollen "verhältnismäßig und zugleich zielgerichtet" sein, um die USA zurück an den Verhandlungstisch zu bringen. Die Digitalsteuer könnte dabei als effektives Druckmittel dienen, da sie die profitable Tech-Branche empfindlich treffen würde.
Die aktuelle Entwicklung zeigt einmal mehr, wie dringend Europa eine eigenständige und starke Wirtschaftspolitik braucht. Die einseitige Abhängigkeit von den USA muss überdacht werden. Nur ein selbstbewusstes Europa kann seine Interessen in der sich wandelnden Weltordnung erfolgreich verteidigen.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die EU ihre Drohungen wahr macht und wie die USA darauf reagieren. Eines steht fest: Der transatlantische Handelskrieg erreicht eine neue Dimension.

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