
Windkraft-Branche in der Krise: Deutsche Hersteller verbrennen Milliarden
Die deutsche Windkraftindustrie steckt in schweren Turbulenzen. Trotz massiver staatlicher Subventionen und politischer Unterstützung schreiben die großen Hersteller tiefrote Zahlen. Eine aktuelle Analyse zeigt: Der vermeintliche Hoffnungsträger der Energiewende entwickelt sich zum gefährlichen Kapitalvernichter.
Verluste in Milliardenhöhe bei führenden Herstellern
Die Zahlen sind alarmierend: Enercon verzeichnete 2022 einen Verlust von über 500 Millionen Euro und konnte nur durch Staatshilfen vor der Insolvenz gerettet werden. Noch dramatischer sieht es bei Vestas aus - der Konzern fuhr 2022 einen Verlust von 1,57 Milliarden Euro ein. Auch Siemens Gamesa kämpft mit roten Zahlen und musste im Geschäftsjahr 2023/24 einen Verlust von 1,8 Milliarden Euro verkraften.
Realitätsferne Kostenrechnung entlarvt
Das Märchen vom billigen Windstrom entpuppt sich zunehmend als Illusion. Selbst an idealen Standorten liegen die Stromgestehungskosten bei über 5 Cent pro Kilowattstunde. An ungünstigen Standorten steigen sie auf über 11 Cent - von kostendeckendem Betrieb kann hier keine Rede mehr sein.
Explodierende Investitionskosten belasten die Branche
Die Hauptinvestitionskosten für Windkraftanlagen sind seit 2020 von 1.000 auf 1.230 Euro pro Kilowatt installierter Leistung gestiegen. Die Nebenkosten haben sich in den letzten zehn Jahren sogar nahezu verdoppelt. Eine einzelne moderne Windkraftanlage verschlingt inzwischen Investitionen von rund 12,5 Millionen Euro - hinzu kommen noch etwa 7,5 Millionen Euro Betriebskosten über die Laufzeit.
Fatale Folgen für Kommunen und Investoren
Besonders kritisch ist die Situation für Städte und Gemeinden, die sich von Windkraft-Projekten sichere Pachteinnahmen versprechen. Die chronisch klammen Kommunen übersehen dabei oft die erheblichen Risiken: Bei einer Insolvenz des Betreibers bleiben sie auf den Kosten für Rückbau und mögliche Umweltschäden sitzen. Die Nachhaftung kann dabei schnell in die Millionen gehen.
Vernichtende Bilanz der Energiewende
Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache: Die deutsche Windkraft-Strategie ist gescheitert. Statt günstiger und verlässlicher Energieversorgung produziert sie vor allem eines - massive Verluste. Die ideologisch getriebene Energiewende entwickelt sich damit zum Milliardenrisiko für Wirtschaft und Steuerzahler. Eine Rückbesinnung auf bewährte konventionelle Kraftwerke erscheint dringend geboten.
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