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04.04.2025
23:22 Uhr

Bauernverband wehrt sich gegen Parkinson-Zahlungen: "Politisch motivierte Entscheidung"

In einer bemerkenswerten Stellungnahme hat sich der Deutsche Bauernverband klar gegen Entschädigungszahlungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung für Landwirte positioniert, die ihre Parkinson-Erkrankung auf den Einsatz von Pestiziden zurückführen. Diese Haltung offenbart einmal mehr die zunehmende Kluft zwischen ideologisch getriebener Politik und den praktischen Realitäten der deutschen Landwirtschaft.

Wissenschaftliche Grundlage oder politischer Aktionismus?

Der Bauernverband stützt seine ablehnende Haltung auf fundierte Erkenntnisse des Bundesinstituts für Risikobewertung. Diese renommierte Behörde hat in ihrer Untersuchung vom November 2023 festgestellt, dass lediglich bei zwei spezifischen Wirkstoffen - Rotenon und Paraquat - ein eindeutiger Zusammenhang mit Parkinson nachgewiesen werden konnte. Bezeichnenderweise sind beide Substanzen in der EU längst nicht mehr zugelassen.

Massive finanzielle Belastungen drohen

Die Dimension der drohenden finanziellen Belastung für die deutsche Landwirtschaft ist erschreckend: Pro anerkanntem Parkinson-Fall rechnet die Berufsgenossenschaft mit jährlichen Kosten von durchschnittlich 27.600 Euro. Bereits jetzt mussten die Mitgliedsbetriebe eine Beitragserhöhung von satten 17 Prozent verkraften - hauptsächlich wegen der Parkinson-Thematik. Diese zusätzliche finanzielle Bürde trifft unsere Landwirte in einer Zeit, in der sie ohnehin schon mit explodierenden Energiekosten und überbordender Bürokratie zu kämpfen haben.

Fragwürdige Empfehlungen des Ärztlichen Sachverständigenbeirats

Während der Ärztliche Sachverständigenbeirat für Berufskrankheiten beim Bundesarbeitsministerium eine generelle Anerkennung von "Parkinson durch Pestizide" als Berufskrankheit empfiehlt, zeigt die Praxis ein anderes Bild: Bis Anfang April 2025 wurde noch kein einziger Fall anerkannt. Im Gegenteil: Knapp 5.200 Fälle wurden bereits abgelehnt, weitere 3.000 befinden sich noch in der Prüfung.

Kritische Betrachtung notwendig

Die aktuelle Debatte reiht sich nahtlos ein in eine Serie von Entscheidungen, die mehr von ideologischen Vorstellungen als von wissenschaftlichen Fakten getrieben zu sein scheinen. Der Bauernverband warnt zu Recht vor den "Folgekosten politischer und nicht fachlich begründbarer Entscheidungen". In einer Zeit, in der die deutsche Landwirtschaft ohnehin schon unter massivem Druck steht, drohen hier weitere Belastungen, die die Wettbewerbsfähigkeit unserer Bauern gefährden könnten.

Fazit

Die Diskussion um Parkinson als Berufskrankheit bei Landwirten zeigt exemplarisch, wie wissenschaftliche Erkenntnisse zunehmend politisch instrumentalisiert werden. Statt vorschneller Schuldzuweisungen wäre eine sachliche, evidenzbasierte Debatte dringend geboten. Die deutschen Landwirte brauchen Unterstützung und Planungssicherheit - keine weiteren bürokratischen und finanziellen Belastungen durch politisch motivierte Entscheidungen.

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