
BRICS-Staaten setzen auf eigene Währungen - US-Dollar verliert an Bedeutung
Die Ländergruppe BRICS, bestehend aus Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, hat sich dazu entschieden, verstärkt auf den Handel in ihren lokalen Währungen zu setzen und sich damit weiter vom US-Dollar zu distanzieren. Dies verkündete Anil Sooklal, Südafrikas Botschafter für Asien und die BRICS-Staaten, in einer Medienkonferenz. Eine gemeinsame BRICS-Währung sei jedoch nicht auf der Agenda des kommenden Gipfels in Südafrika.
"Es gab nie Gespräche über eine BRICS-Währung, sie steht nicht auf der Tagesordnung", so Sooklal. "Was wir gesagt haben und weiter vertiefen, ist der Handel in lokalen Währungen und die Abwicklung in lokalen Währungen."
Die BRICS-Staaten streben an, die westliche Dominanz der globalen Finanzen herauszufordern. Dieser Wunsch hat sich durch die Sanktionen gegen Russland nach der Invasion der Ukraine im letzten Jahr verstärkt. Die Suche nach Alternativen zum US-Dollar ist besonders unter den Nicht-US-Verbündeten stark angestiegen.
Keine gemeinsame Währung in Sicht
Indiens Außenminister äußerte jedoch kürzlich, dass Währungen "noch lange eine nationale Angelegenheit bleiben werden". Der Gouverneur der südafrikanischen Zentralbank wies darauf hin, dass eine gemeinsame Währung eine Bankenunion, eine Fiskalunion und eine makroökonomische Konvergenz erfordern würde.
"Die BRICS haben einen Prozess eingeleitet, der durch den Konflikt, durch einseitige Sanktionen beschleunigt wurde", sagte Sooklal. "Die Tage einer dollarzentrierten Welt sind vorbei, das ist Realität. Wir haben heute ein multipolares globales Handelssystem."
Die Rolle von Edelmetallen
Während die BRICS-Staaten ihre Währungspolitik neu ausrichten, könnte dies auch eine Chance für Edelmetalle wie Gold und Silber sein. In Zeiten der Unsicherheit und des Wandels bieten diese eine stabile Wertanlage. Zudem könnten sie als universelles Zahlungsmittel dienen, das unabhängig von nationalen Währungen und politischen Entscheidungen ist.
Die Tage des US-Dollars sind gezählt
Die Entscheidung der BRICS-Staaten, sich vom US-Dollar zu lösen, ist ein weiteres Zeichen dafür, dass die Dominanz der US-Währung im globalen Handel nachlässt. Dies könnte langfristige Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben und das Machtgefüge verschieben. Es bleibt abzuwarten, wie die USA auf diese Entwicklung reagieren werden.
Die BRICS-Staaten repräsentieren etwa 40% der Weltbevölkerung und rund 25% des globalen BIP. Ihre Entscheidungen haben daher erheblichen Einfluss auf die Weltwirtschaft. Und während sie sich von der westlichen Dominanz abwenden, könnte dies auch eine Chance für andere Länder sein, ihre Position zu stärken.
Die Zukunft des globalen Finanzsystems ist ungewiss, doch eines ist klar: Die Tage einer von den USA dominierten Weltwirtschaft sind gezählt. Und obwohl die BRICS-Staaten keine gemeinsame Währung planen, ist ihre Entscheidung, sich vom US-Dollar zu distanzieren, ein klares Signal dafür, dass sie eine neue Weltordnung anstreben.

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