
Butterpreise erreichen Rekordhoch: 2,39 Euro für 250 Gramm
Seit dieser Woche müssen Verbraucher in Deutschland für ein 250-Gramm-Päckchen Deutsche Markenbutter der Eigenmarken 2,39 Euro zahlen. Dies ist der höchste Preis, den es je für Butter in Deutschland gegeben hat. Der bisherige Rekordpreis, der vor mehr als zwei Jahren aufgestellt wurde, ist damit übertroffen.
Preisanstieg bei Butter setzt sich fort
Bereits im Sommer 2022 lag der Preis für ein 250-Gramm-Päckchen Butter bei 2,29 Euro. Aktuell kostet es zehn Cent mehr. Auch die Preise für Markenprodukte sind gestiegen, wie Daten des Preisvergleichsportals Smhaggle zeigen. Die Bereichsleiterin Milchwirtschaft der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) in Bonn, Kerstin Keunecke, bestätigte: „Das ist der höchste Preis, den es in Deutschland jemals gegeben hat.“
Ursachen für den Preisanstieg
Der Anstieg der Butterpreise ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Einerseits gibt es bundesweit immer weniger Kühe und Agrarbetriebe. Laut der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung sank die Zahl der Milchkühe im vergangenen Jahr um rund 96.900 Tiere im Vergleich zu 2022. Insgesamt gibt es in Deutschland noch rund 3,7 Millionen Milchkühe.
Hinzu kommt, dass die von den Landwirten gelieferten Milchmengen kleiner und der Fettgehalt in der Rohmilch geringer geworden sind. Durch die hohe Nachfrage nach anderen Milchprodukten wie Käse steht weniger Fett für die Herstellung von Butter zur Verfügung. Außerdem wird deutlich weniger Butter importiert.
Keine Entspannung in Sicht
Der Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM), Hans Foldenauer, hält es für möglich, dass die Butterpreise weiter steigen könnten. Ein schwaches Angebot trifft auf eine aufgrund des Weihnachtsgeschäfts rege Nachfrage. Wann die Preise wieder sinken, sei nicht vorhersehbar. Dies hänge von der Entwicklung der angelieferten Milchmengen, den Inhaltsstoffen sowie der Nachfrage in den nächsten Monaten ab, so Foldenauer.
Historische Entwicklung
Der Preisanstieg ist kein neues Phänomen. Bereits im Dezember vor zwei Jahren kostete Handelsmarkenbutter laut Lebensmittel Zeitung 2,29 Euro, während Markenprodukte bei mindestens 3,49 Euro pro 250 Gramm lagen. Der russische Überfall auf die Ukraine hatte seinerzeit zu einem weltweiten Anstieg der Lebensmittelpreise geführt.
Ausblick
Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass die Preise für Butter und andere Milchprodukte in Deutschland weiter steigen könnten. Dies stellt nicht nur die Verbraucher vor Herausforderungen, sondern könnte auch die Diskussion über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Notwendigkeit von nachhaltigen und stabilen Agrarstrukturen anheizen.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Preise in den kommenden Monaten entwickeln werden und welche Maßnahmen seitens der Politik und der Wirtschaft ergriffen werden, um die Situation zu stabilisieren.
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