
Die Illusion der Wasserstoff-Revolution: Habecks Strategie im Kreuzfeuer der Kritik
Die ambitionierte Wasserstoff-Strategie der Bundesregierung unter Wirtschaftsminister Robert Habeck stößt auf massive Kritik. Experten und Studien legen offen, dass die Ziele der Energiewende in weite Ferne rücken. Die Realität zeigt: Von den geplanten 88 Elektrolyse-Anlagen sind kaum finale Investitionszusagen vorhanden. Eine Analyse des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität Köln enthüllt, dass lediglich drei Prozent der angekündigten Kapazität durch existierende und gesicherte Anlagen abgedeckt sind.
Überambitionierte Ziele führen ins Leere
Die Bundesregierung strebt bis 2030 eine Elektrolyse-Kapazität von 10 Gigawatt an, um die Energiewende voranzutreiben. Doch der Nachholbedarf ist immens. Derzeit sind Elektrolyseure mit einer Leistung von nur 66 Megawatt installiert. Die Diskrepanz zwischen den hochgesteckten Zielen und der ernüchternden Realität ist nicht zu übersehen.
Subventionslücken und ineffiziente Umsetzung
Als Ursachen für die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit identifiziert die Studie unzureichende Subventionen, verzögerte Förderzusagen und strenge Auflagen. Hinzu kommt das Fehlen einer adäquaten Transport- und Speicherinfrastruktur für Wasserstoff. Trotz positiver Zukunftserwartungen des Energiekonzerns Eon bleibt die Frage, wie die hochfliegenden Pläne realisiert werden sollen.
Scheitern vorprogrammiert?
Viele der Pilotprojekte für grünen Wasserstoff scheiterten bereits an wirtschaftlichen Hindernissen. Beispielsweise musste eine geplante Elektrolyse-Anlage in einer Öl-Raffinerie in Hemmingstedt aufgrund von Kostenexplosionen gestoppt werden. Auch andere europäische Länder kämpfen mit ähnlichen Problemen bei der Etablierung einer Wasserstoffwirtschaft.
Die Ineffizienz von Wasserstoff als Energieträger
Wasserstoff mag ein enormes energetisches Potential besitzen, doch in der Praxis erweist sich der Energieträger als ineffizient und kostspielig. Der Prozess der Elektrolyse, bei dem Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten wird, ist mit erheblichen Energieverlusten verbunden. Die Gesamtverluste können bis zu 80 Prozent betragen, was einen Wirkungsgrad von unter 20 Prozent bedeutet.
Habecks Strategie unter Beschuss
Die Wasserstoff-Strategie von Minister Habeck gerät zunehmend unter Beschuss. Sie scheint von Anfang an auf wackeligen Beinen zu stehen. Die unstete Natur von Wind- und Solarenergie als Stromquellen für Elektrolyse-Anlagen macht die Umsetzung der Pläne noch unwahrscheinlicher. Der Ausstieg aus der Atomkraft, der stetigen und relativ günstigen Strom hätte liefern können, wirkt vor diesem Hintergrund noch unverständlicher.
Wer zahlt die Zeche?
Die Pläne, das deutsche Gasnetz zugunsten eines Wasserstoff-Netzes abzubauen, erscheinen fragwürdig und kostenintensiv. Die Umrüstung von Gaskraftwerken und Gasleitungen auf Wasserstoffbetrieb ist technisch anspruchsvoll und mit hohen Kosten verbunden. Die Finanzierung des Wasserstoff-Netzes soll ähnlich der EEG-Umlage durch Nutzer-Entgelte und staatliche Fördermittel erfolgen, was die Lasten für Verbraucher und Steuerzahler weiterhin hoch halten wird.
Fazit
Die deutsche Energiewende mit Wasserstoff als einem ihrer zentralen Pfeiler steht vor großen Herausforderungen. Die Umsetzbarkeit der nationalen Wasserstoff-Strategie ist fraglich, die Wirtschaftlichkeit zweifelhaft und die finanzielle Belastung für die Bürger enorm. Es bleibt abzuwarten, ob und wie die Bundesregierung ihre Strategie an die Realitäten anpassen wird.

Exklusives Live-Webinar am 23.04.2025 • 19:00 Uhr Der größte Raubzug aller Zeiten Wie Du systematisch enteignet wirst Webinar mit 8 Top-Experten am
23.04.2025 • 19:00 Uhr
23.04.2025 • 19:00 Uhr
Exklusive Experten-Runde:

Peter Hahne

Kolja Barghoorn

Ralf Flierl

Dr. Marc Faber

Patrick Baab

Peter Boehringer

Ernst Wolff
Seien Sie dabei, wenn Dominik Kettner und seine hochkarätigen Gäste Peter Hahne, Kolja Barghoorn, Ralf Flierl, Dr. Marc Faber, Patrick Baab, Peter Boehringer und Ernst Wolff die wahren Hintergründe der systematischen Enteignung durch neue Steuern, den digitalen Euro und versteckte Abgaben enthüllen. Mit interaktiver Fragerunde und der Chance auf Gold im Wert von 15.000€!



Tausende bereits angemeldet
- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik