
EU-Beschluss zur Bargeldobergrenze – Ein Schritt Richtung Bargeldabschaffung?
18. Januar 2024 – In einer beunruhigenden Entwicklung für Befürworter des physischen Geldes hat die Europäische Union eine weitreichende Entscheidung getroffen: Eine Bargeldobergrenze von 10.000 Euro soll zukünftig EU-weit gelten. Dieser Schritt, der von Kritikern als Einfallstor zur vollständigen Bargeldabschaffung gesehen wird, spiegelt die Empfehlungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) wider, der in einem Arbeitspapier die schrittweise Reduzierung von Bargeldtransaktionen nahegelegt hatte.
Bargeld – ein Auslaufmodell?
Die EU-Unterhändler haben sich darauf verständigt, dass Barzahlungen über 10.000 Euro als illegal betrachtet werden sollen. Dies stellt einen Paradigmenwechsel dar, bei dem das gesetzliche Zahlungsmittel zugunsten digitaler Zahlungen, die von privaten Banken herausgegeben werden, eingeschränkt wird. Kritiker sehen darin eine Bevorzugung des digitalen Geldes und eine schleichende Entmachtung der Bürger, die traditionell auf Bargeld setzen.
Die Privatbanken – Gewinner der neuen Regelung?
Die Unterscheidung zwischen physischem und digitalem Geld und die daraus resultierenden Privilegien für Privatbanken sind nicht neu. Schon vor einem Jahrzehnt wurden diese Themen auf dem Blog "Geld und mehr" diskutiert. Doch die aktuelle Entwicklung könnte die Rolle der Privatbanken weiter stärken, während die Freiheit und Autonomie des Einzelnen potenziell untergraben werden.
Die politische Dimension
Die Ampelparteien, die an solchen Entscheidungen mitwirken, scheinen den Kontakt zu den Bedürfnissen der Bürger zu verlieren. Während einige Politiker wie Wolfgang Kubicki der FDP mit markigen Worten für das Bargeld eintreten, bleibt es doch bei bloßen Worten ohne Taten. Die Union und ihr Vertreter Friedrich Merz, ehemals bei Blackrock, lassen ebenfalls keine echte Opposition gegen diesen Trend erkennen.
Was können Bürger tun?
Die Empfehlung lautet, durch Barzahlungen, wo immer möglich, ein Zeichen zu setzen. In anderen Ländern, wie Italien, hat die neue Regierung bereits Maßnahmen gegen die Bargeldverdrängung ergriffen. Auch in der Slowakei und in Österreich gibt es Bestrebungen, das Recht auf Bargeld zu stärken.
Die Rolle des IWF und der EU-Kommission
Das IWF-Papier von 2017 ist nur ein Beispiel für die fortwährenden Bestrebungen, das Bargeld zu limitieren. Auch die EU-Kommission zeigt mit ihren Verordnungsentwürfen, dass sie den digitalen Euro nicht als Ergänzung, sondern als Ersatz für Bargeld sieht.
Die neuesten Entwicklungen werfen wichtige Fragen auf: Wie weit wird die Regulierung des Bargeldes gehen und was bedeutet das für unsere Freiheit und Privatsphäre? Es ist Zeit, dass die Bürger aufwachen und sich für ihre Rechte einsetzen, bevor es zu spät ist.
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