
Europas Wirtschaft unter Druck: Insolvenzrekord als Warnsignal
Die wirtschaftliche Lage in Europa ist angespannt, und die aktuellen Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Ein Rekordhoch bei Unternehmensinsolvenzen wurde im Jahr 2023 verzeichnet, wie die Auskunftei Creditreform in einer aktuellen Analyse offenlegt. Die Nachwehen der Corona-Pandemie, gepaart mit der Energiekrise und einer Zinswende, haben die Unternehmen hart getroffen. Doch hinter diesen nüchternen Zahlen verbirgt sich weit mehr als nur wirtschaftliche Statistik – es ist ein Alarmsignal für die Volksökonomien Europas und ein klarer Hinweis auf die Notwendigkeit einer Kurskorrektur in der Wirtschaftspolitik.
Westeuropa besonders betroffen
Im speziellen Fokus der Untersuchung standen die EU-14-Staaten sowie Norwegen, die Schweiz und Großbritannien. Hier ist ein Anstieg der Insolvenzen um 20,9 Prozent zu verzeichnen – ein Wert, der sogar das Vor-Corona-Niveau übertrifft. In Deutschland allein stieg die Zahl um 22,9 Prozent auf 18.020 Fälle. Dieser Trend ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die wirtschaftlichen Turbulenzen, die durch politische Fehlentscheidungen und externe Schocks wie die Energiepreiskrise verursacht wurden, nun ihre Spuren hinterlassen.
Inflation und Zinspolitik als zusätzliche Belastung
Die Inflation, angetrieben durch hohe Energiekosten, untergräbt die Kaufkraft der Bürger und hemmt Investitionen. Die Europäische Zentralbank (EZB) versucht, dieser Entwicklung mit Zinserhöhungen entgegenzuwirken, doch diese Maßnahme erschwert es Unternehmen zusätzlich, an leistbare Kredite zu kommen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind somit eine direkte Folge politischer Entscheidungen, die in ihrer Gesamtheit einen negativen Einfluss auf die Wirtschaft ausüben.
Regelungen und Statistiken – ein verzerrtes Bild?
Creditreform weist darauf hin, dass unterschiedliche Insolvenzregelungen in den europäischen Ländern die Vergleichbarkeit der Daten erschweren. Insbesondere in Südeuropa sind Insolvenzverfahren nicht der typische Weg für Unternehmen, den Markt zu verlassen. Dies führt zu einer Verzerrung des europäischen Vergleichs und wirft die Frage auf, ob die aktuelle Wirtschaftspolitik den realen Gegebenheiten gerecht wird.
Die Notwendigkeit einer Rückbesinnung auf traditionelle Werte
Die vorliegenden Zahlen sind ein klarer Weckruf für eine Rückbesinnung auf traditionelle wirtschaftliche Tugenden. Es wird Zeit, dass wir uns von einer Politik der Illusionen und des Wunschdenkens verabschieden und uns wieder auf die Grundlagen einer soliden Wirtschaftspolitik konzentrieren. Statt auf kurzfristige staatliche Hilfen zu setzen, die Unternehmen nur vorübergehend stützen, sollten wir eine Politik verfolgen, die auf langfristige Stabilität, Wettbewerbsfähigkeit und die Förderung echter unternehmerischer Innovation ausgerichtet ist.
Die derzeitige Wirtschaftskrise ist nicht nur ein Resultat externer Faktoren, sondern auch das Ergebnis einer Politik, die zu oft die Realwirtschaft aus den Augen verloren hat. Es ist an der Zeit, dass wir uns wieder auf die Stärken einer freien Marktwirtschaft besinnen und die Rahmenbedingungen so gestalten, dass Unternehmen florieren und Arbeitsplätze sichern können.
Die Rekordzahlen bei den Unternehmensinsolvenzen sollten uns allen eine Mahnung sein, dass es höchste Zeit ist, den eingeschlagenen Kurs zu überdenken und umzusteuern. Nur so können wir die Grundlagen für eine stabile und prosperierende Wirtschaft legen, die den Menschen dient und die Zukunft sichert.
Die Wirtschaftskrise in Europa erfordert entschlossenes Handeln und eine Besinnung auf bewährte ökonomische Prinzipien. Es ist unumgänglich, dass wir die Zeichen der Zeit erkennen und entsprechend agieren.
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