
Goldpreis: Wie stark sind die Gold-Bullen noch?
Der Goldpreis befindet sich weiterhin in der Nähe seiner Rekordstände, doch die jüngsten Entwicklungen lassen Zweifel aufkommen, ob ein weiterer Ausbruch unmittelbar bevorsteht. Seit Ende August konnte das Edelmetall keine neuen Höchstwerte mehr erzielen und notierte zuletzt über der Marke von 2.500 US-Dollar. Am gestrigen Dienstag lag der Schlusskurs der Feinunze Gold bei 2.543 US-Dollar, was einem Wert von 2.307 Euro entspricht. Dies stellt einen leichten Anstieg von 0,8 Prozent in US-Dollar beziehungsweise 1 Prozent in Euro im Vergleich zur Vorwoche dar.
Charttechnische Analyse
Ein Blick auf den Goldchart zeigt, dass der steilere Aufwärtstrend, der seit April bestand, nach einem Mehrfachtop bereits verletzt wurde. Der Goldpreis bewegt sich seit Mitte August in einer Spanne von 40 US-Dollar unterhalb des Allzeithochs vom 29. August (2.560 US-Dollar). Dabei zeigt sich ein „bärischer Keil“, der darauf hinweisen könnte, dass der Goldpreis Schwierigkeiten hat, den Widerstand im Bereich von 2.550 US-Dollar zu überwinden.
Auf der Unterseite sind vor allem die Unterstützungen bei 2.520 USD und 2.500 US-Dollar von Bedeutung. Sollten diese nicht halten, könnte die 50-Tage-Linie bei 2.465 US-Dollar das nächste Ziel sein.
Marktstimmung
Das Sentiment bleibt im neutralen Bereich. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 57 ist Gold weder „überverkauft“ noch „überkauft“. Diese Werte deuten darauf hin, dass der Markt aktuell keine klare Richtung vorgibt.
Goldpreis in Euro
Auch in Euro konnte der Goldpreis gestern nicht die bestehende Bestmarke von 2.310,74 Euro vom 29. August 2034 übertreffen. Der Widerstandsbereich bleibt weiterhin eine Hürde, während der Support bei 2.280 Euro stabil bleibt. Sollte es jedoch nicht bald zu einem neuen Ausbruch kommen, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Rücksetzers. Kurzfristige Unterstützungen liegen bei 2.280 Euro und 2.270 Euro, während der 50-Tage-Schnitt bei 2.250 Euro verläuft.
Fazit
Die aktuelle Lage des Goldpreises ist angespannt. Ein neuer Ausbruch ist notwendig, um die Risiken auf der Unterseite zu minimieren. Anleger sollten die Unterstützungs- und Widerstandsbereiche genau im Auge behalten. Trotz der Unsicherheiten bleibt Gold eine wertvolle Anlageklasse, die in Zeiten wirtschaftlicher Instabilität Sicherheit bietet.
Wie immer gilt: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Investoren sollten ihre Entscheidungen stets auf einer fundierten Analyse und individuellen Beratung basieren.
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