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01.04.2025
06:59 Uhr

Kulturkampf in Deutschland: Kirchen warnen vor fataler Streichung christlicher Feiertage

In einer Zeit, in der Deutschland mehr denn je seine kulturelle Identität zu verlieren droht, formiert sich massiver Widerstand gegen die geplante Abschaffung christlicher Feiertage. Führende Kirchenvertreter beziehen nun deutlich Position gegen diesen kulturellen Kahlschlag, der unter dem Deckmantel wirtschaftlicher Notwendigkeit vorangetrieben wird.

Evangelische Kirche: Feiertage sind keine Verhandlungsmasse

Mit deutlichen Worten wendet sich der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Thorsten Latzel, gegen die drohende Streichung christlicher Feiertage. Er betont, dass Investitionen in die Zukunft zwar wichtig seien, dies aber nicht auf Kosten unserer kulturellen Identität geschehen dürfe. In einer Zeit, in der unsere Gesellschaft ohnehin schon unter massivem Orientierungsverlust leide, wären weitere Einschnitte in die christlich geprägte Feiertagskultur fatal.

Katholische Kirche warnt vor dauerhaftem Kulturverlust

Auch die Deutsche Bischofskonferenz schlägt Alarm. Ihr Sprecher Matthias Kopp verweist auf die tiefe kulturelle und traditionelle Verwurzelung christlicher Feiertage in Deutschland. Die Erfahrungen mit der Abschaffung des Buß- und Bettages hätten bereits gezeigt, welch nachhaltiger Schaden durch solche Einschnitte entstehe. Die Bischofskonferenz zweifelt zudem offen an, ob die Streichung von Feiertagen überhaupt einen nennenswerten Beitrag zur Stabilisierung der Staatsfinanzen leisten könne.

Der schleichende Ausverkauf deutscher Traditionen

Was hier unter dem Vorwand finanzieller Zwänge vorangetrieben wird, ist nichts anderes als ein weiterer Angriff auf unsere christlich-abendländische Kultur. Während allerorten von Diversität und Toleranz gesprochen wird, scheint dies für christliche Traditionen nicht zu gelten. Die Feiertage sind mehr als nur arbeitsfreie Tage - sie sind Ankerpunkte unserer kulturellen Identität und spirituellen Orientierung.

CDU/CSU als letzte Bastion der Tradition?

Immerhin gibt es noch politische Kräfte, die sich dem kulturellen Ausverkauf entgegenstellen. Die Union hat sich in ihrem Wahlprogramm klar zum Schutz christlicher Feiertage bekannt. Dies zeigt, dass der Widerstand gegen die fortschreitende Entchristlichung unserer Gesellschaft durchaus noch eine politische Heimat hat.

Fazit: Mehr als nur ein arbeitsfreier Tag

Die aktuelle Debatte offenbart einmal mehr die tiefe Kluft zwischen kurzfristigem wirtschaftlichem Denken und nachhaltiger Kulturpflege. Feiertage sind keine beliebig verschiebbare Verhandlungsmasse, sondern fundamentaler Bestandteil unserer kulturellen DNA. Ihre Abschaffung wäre ein weiterer Schritt in Richtung einer geschichtsvergessenen, rein ökonomisch orientierten Gesellschaft - ein Weg, den wir im Interesse kommender Generationen nicht beschreiten sollten.

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