
Lieferstopp bei TSMC: Huawei erneut im Fokus von US-Sanktionen
Die jüngsten Entwicklungen rund um den chinesischen Technologiekonzern Huawei und den taiwanesischen Halbleiterhersteller TSMC werfen erneut ein Schlaglicht auf die geopolitischen Spannungen und die rigorosen US-Exportkontrollen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) die Lieferungen an einen nicht genannten Kunden gestoppt, nachdem in Huawei-Produkten Chips des taiwanischen Herstellers entdeckt wurden, die möglicherweise gegen US-Exportbeschränkungen verstoßen.
Entdeckung durch TechInsights
Die Entdeckung der TSMC-Chips in den Huawei-Produkten wurde von der Firma TechInsights gemacht. Diese hatte den Huawei Ascend 910B, der als der fortschrittlichste KI-Chip des chinesischen Unternehmens gilt, auseinandergenommen und den TSMC-Chip in einem Multi-Chip-System gefunden. Daraufhin informierte TechInsights TSMC, das proaktiv die US-Handelsbehörde informierte und eigene Untersuchungen einleitete.
US-Exportkontrollen und ihre Auswirkungen
Die vor zwei Jahren eingeführten US-Exportkontrollen haben das Ziel, Chinas Zugang zu fortschrittlichen KI-Chips zu beschränken, um die technologische Entwicklung des Landes zu bremsen. Huawei steht seit 2019 auf einer US-Liste mit Handelsbeschränkungen und ist eines der Hauptziele der US-Regierung bei ihren Bemühungen, den Zugang chinesischer Unternehmen zu hochentwickelten Halbleitern zu kontrollieren.
TSMC betonte in einer Stellungnahme, dass man seit Mitte September 2020 keine Chips mehr direkt an Huawei geliefert habe. Huawei wiederum behauptet, nach Inkrafttreten der US-Regeln im Jahr 2020 keine Chips mehr über TSMC produziert zu haben. Vor diesem Datum produzierte TSMC den Huawei Ascend 910-Prozessor für KI-Training mit seiner N7+-Fertigungstechnologie.
Strenge Exportkontrollen in Taiwan
Angesichts der militärischen Bedrohung durch das Nachbarland China hat auch die taiwanesische Regierung eigene strenge Exportkontrollen eingeführt, um zu verhindern, dass hochentwickelte Chips in China produziert werden. Taiwans Wirtschaftsministerin Kuo Jyh-huei erklärte, dass eine umfassende Kommunikation mit TSMC stattfinden werde, um die Einhaltung der US-Bestimmungen sicherzustellen.
Unklare Lieferwege
Bislang bleibt völlig unklar, über welche Kanäle der TSMC-Chip seinen Weg zu Huawei gefunden hat, zumal TSMC angibt, seit 2020 keine direkten Lieferungen mehr getätigt zu haben. Dieser Vorfall verdeutlicht die Schwierigkeiten, denen sich Unternehmen und Regulierungsbehörden bei der Durchsetzung von Exportkontrollen gegenübersehen.
Fazit
Die jüngsten Entwicklungen zeigen einmal mehr, wie angespannt die Lage im technologischen Wettbewerb zwischen den USA und China ist. Während die US-Regierung weiterhin versucht, Chinas technologische Fortschritte zu bremsen, bleibt der Bedarf an hochentwickelten Chips bei Unternehmen wie Huawei ungebrochen. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Maßnahmen seitens der US-Regierung und der betroffenen Unternehmen folgen werden.
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