
Münchens U-Bahn-Debakel: Grüne Verkehrspolitik scheitert an der Realität
Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) steht vor einem Scherbenhaufen ihrer Planungen. Was sich derzeit im Münchner Untergrund abspielt, könnte symbolhafter für das Versagen moderner Verkehrspolitik kaum sein. Während die Politik unermüdlich vom klimaneutralen Nahverkehr schwärmt, bricht das bestehende System unter der Last jahrelanger Versäumnisse zusammen.
Wenn alte Technik die moderne Misere retten muss
In einer fast schon ironischen Wendung müssen nun ausgerechnet die betagten A-Serien-Züge aus den 1970er Jahren als Retter in der Not herhalten. Diese Veteranen des Münchner Untergrunds, die nach 55 Jahren treuen Diensts eigentlich 2026 ihre wohlverdiente Rente antreten sollten, werden nun zwangsreaktiviert. Der Grund für diese peinliche Rolle rückwärts? Eine toxische Mischung aus defekten Zügen, maroder Infrastruktur und Lieferverzögerungen beim Technologiekonzern Siemens.
Das Märchen vom modernen Nahverkehr
Besonders pikant: Während die Stadtoberen nicht müde werden, die Bedeutung des öffentlichen Nahverkehrs für die Verkehrswende zu betonen, offenbart sich auf den wichtigen U-Bahn-Linien U3 und U6 ein regelrechtes Betriebs-Chaos. Die Werkstätten ächzen unter der Last der Reparaturen, während die versprochenen neuen C2-Züge auf sich warten lassen.
Die bitteren Folgen für die Bürger
Die Leidtragenden sind - wie so oft - die Bürger. Pendler, die dem politischen Mantra folgend auf den öffentlichen Nahverkehr umgestiegen sind, werden nun mit massiven Zugausfällen und Verspätungen konfrontiert. Ein Umstand, der die vielgepriesene Verkehrswende zur Farce werden lässt.
Die Situation zeigt einmal mehr: Während die Politik in ideologischer Verblendung von einer autofreien Zukunft träumt, versagt sie bei der elementaren Aufgabe, einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr zu gewährleisten.
Technischer Rückschritt statt Fortschritt
Die Tatsache, dass man nun auf Technik aus den 70er Jahren zurückgreifen muss, um den Verkehrskollaps zu verhindern, ist ein Armutszeugnis für die Verkehrsplanung der letzten Jahre. Statt echter Innovation erleben wir einen erzwungenen Retro-Trend, der die Grenzen ideologiegetriebener Verkehrspolitik schonungslos offenlegt.
Die MVG versucht nun, die betagten A-Serie-Züge wieder fit zu machen - ein Prozess, der sich aufgrund der angespannten Situation in den Werkstätten noch weiter hinziehen dürfte. Was als temporäre Notlösung gedacht war, könnte sich zu einem längerfristigen Provisorium entwickeln - ein weiteres Beispiel dafür, wie weit Anspruch und Wirklichkeit in der deutschen Verkehrspolitik auseinanderklaffen.
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