
Mysteriöser Todesfall vor Ukraine-Verhandlungen: Kreml-kritische US-Staatsanwältin verstorben
Ein rätselhafter Todesfall erschüttert die amerikanische Justiz: Die ehemalige US-Staatsanwältin Jessica Aber wurde am vergangenen Samstag tot aufgefunden - ausgerechnet während der heiklen Ukraine-Verhandlungen in Saudi-Arabien. Die 43-jährige Topjuristin hatte sich in der Vergangenheit einen Namen als entschiedene Kreml-Kritikerin gemacht und war für ihre kompromisslose Haltung gegenüber russischen Cyberkriminellen bekannt.
Brisante Ermittlungen gegen Kreml-nahe Akteure
Aber, die ihre Position unter der Biden-Administration innehatte, zeichnete sich durch ihre unnachgiebige Verfolgung russischer Interessen aus. Noch im September des vergangenen Jahres hatte sie Anklage gegen den russischen Staatsbürger Sergey Iwanow wegen Geldwäsche und Cyberkriminalität erhoben. Auch gegen Timur Shakhmametow, einen weiteren russischen Staatsbürger, wurden unter ihrer Führung Ermittlungen eingeleitet.
Verdächtige Technologie-Transfers in Richtung Moskau
Besonders brisant waren ihre Untersuchungen zu illegalen Technologie-Transfers nach Russland. Dabei deckte sie auf, wie eine Firma aus Virginia in Zusammenarbeit mit dem russischen Inlandsgeheimdienst FSB versuchte, sensible amerikanische Technologie nach Moskau zu schleusen. Mit ihrer charakteristischen Entschlossenheit hatte sie betont, dass Amerika nicht zulassen dürfe, dass kritische Systeme in die falschen Hände geraten.
Merkwürdige Umstände werfen Fragen auf
Obwohl die Behörden offiziell von einem natürlichen Tod ausgehen, werfen die Umstände ihres Ablebens Fragen auf. Der Zeitpunkt ihres Todes - kurz vor wichtigen Ukraine-Verhandlungen - erscheint zumindest bemerkenswert. Die örtliche Polizei beteuert zwar, es gäbe keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen, doch die Ermittlungen laufen weiter.
Trump-Administration auf Kuschelkurs mit Moskau?
Abers Tod fällt in eine Zeit des politischen Umbruchs. Nach der Amtsübernahme durch Donald Trump hatte sie, wie viele andere Biden-Ernannte, ihren Rücktritt eingereicht. Während Trump bisher keine bestehenden Sanktionen gegen Russland aufgehoben hat, verzichtete er am Jahrestag des Ukraine-Kriegs erstmals darauf, neue Strafmaßnahmen gegen den Kreml zu verhängen - ein deutlicher Bruch mit der Politik seines Vorgängers.
Zeitpunkt wirft Schatten auf Friedensverhandlungen
In Riad laufen derzeit die Gespräche zwischen US-Vertretern und Russland über eine mögliche Beendigung des Ukraine-Kriegs. Während Kiew bereits Bereitschaft zu einer Waffenruhe signalisiert hat, zeigt sich Moskau noch zögerlich. Der Tod einer derart profilierten Kreml-Kritikerin zu diesem sensiblen Zeitpunkt dürfte die ohnehin angespannte Atmosphäre zusätzlich belasten.
Die Ereignisse erinnern einmal mehr daran, wie fragil das Verhältnis zwischen den USA und Russland ist - und wie gefährlich es sein kann, sich dem Kreml in den Weg zu stellen. Der Fall Aber könnte sich als weiteres dunkles Kapitel in den ohnehin belasteten Beziehungen zwischen Washington und Moskau erweisen.
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