
Trendwende auf dem Immobilienmarkt: Lichtblick für angehende Eigenheimbesitzer
Die Zeiten scheinen sich zu wenden: Nach einer langen Phase der Hochzinspolitik und steigenden Immobilienpreisen, die vielen den Traum vom Eigenheim verwehrt haben, deutet sich nun eine Trendwende an. Wie jüngste Berichte aus der Finanzbranche verlauten lassen, ist eine vorsichtige Wiederbelebung des privaten Immobilienmarktes zu spüren.
Erste Anzeichen für eine Erholung
Die Anzahl der Immobilienkreditzusagen an Privatkunden ist erstmals seit längerem wieder gestiegen. Dies berichten Finanzierungsvermittler und Institutionen wie die Bausparkasse Schwäbisch Hall sowie die bayerischen Sparkassen. Die Deutsche Bundesbank verzeichnete im Januar dieses Jahres eine Vergabe von knapp 14,7 Milliarden Euro an zinsgebundenen privaten Wohnungsbaukrediten – der höchste Wert seit März des Vorjahres.
Einbruch und Aufschwung
Die dramatischen Einbrüche der Vergangenheit, verursacht durch einen rapiden Anstieg der Kreditzinsen, scheinen sich zu stabilisieren. Nach einem kurzlebigen Boom zu Beginn des Jahres 2022, als viele Eigenheimkäufer die damals noch günstigen Zinsen nutzen wollten, kam es zu einem starken Rückgang der Kreditvergabe. Die Zinsen sind seitdem von 1,69 Prozent im März 2022 auf 4,27 Prozent im November 2023 gestiegen. Doch nun scheint sich das Blatt zu wenden.
Positive Signale aus der Finanzwelt
„Wir sehen eine deutliche Belebung auf dem Baufinanzierungsmarkt seit Jahresbeginn“, so Jörg Utecht, Chef des Finanzierungsvermittlers Interhyp. Die Bauzinsen haben sich von ihrem Höchststand im November 2023 auf aktuell 3,55 Prozent reduziert, was eine signifikante Ersparnis an Zinskosten über die gesamte Laufzeit eines Darlehens bedeutet. Es wird erwartet, dass die Zinsen in den kommenden Monaten auf einem Niveau von etwa 3,5 Prozent verweilen werden.
Preisrückgang bei Immobilien
Nicht nur die Zinsen, auch die Preise für Häuser und Wohnungen zeigen einen leichten Rückgang. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass viele Verkäufer Schwierigkeiten hatten, Käufer zu finden, was zu einem vergrößerten Angebot auf dem Markt führte.
Die größten Fallen bei der Immobilienfinanzierung
- Überschätzung der finanziellen Belastungsgrenze
- Zu geringe Tilgung und zu kurze Zinsbindung
- Unterschätzung des Kreditbedarfs und der Kaufnebenkosten
- Nicht ausgeschöpfte Zuschüsse und Förderungen
Optimistischer Ausblick
„Auch wir blicken mit vorsichtigem Optimismus auf den Baufinanzierungsmarkt in diesem Jahr“, äußert sich ein Sprecher der Schwäbisch Hall. Stabile Zinsen gepaart mit moderat sinkenden Immobilienpreisen und steigenden Mieten könnten wieder mehr Menschen zum Kauf motivieren.
Energetischer Sanierungsbedarf als Katalysator
Ein weiterer Faktor, der den Immobilienmarkt beleben könnte, ist der hohe energetische Sanierungsbedarf bei älteren Häusern. Ein Drittel der Wohnimmobilien in Deutschland weist hier Nachholbedarf auf, was ein großes Finanzierungspotenzial birgt.
Die aktuellen Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt könnten somit eine Chance für all jene darstellen, die den Wunsch nach den eigenen vier Wänden bisher aufgrund finanzieller Hürden zurückstellen mussten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickelt, doch die ersten Anzeichen stimmen hoffnungsvoll.
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