
EU-Kommission hebt Inflationsprognose an: Auswirkungen auf Edelmetalle und Wirtschaftswachstum
Die Europäische Kommission hat in ihrem jüngsten „Wirtschaftsbericht der EU-Kommission“ die Inflationsprognose für die gesamte EU bis Ende 2023 auf 6,7 Prozent angehoben. Im Winter lag die Schätzung noch bei 6,4 Prozent. Darüber hinaus bleibt die Inflation auch für das Jahr 2024 mit 3,1 Prozent höher als bisher prognostiziert. Trotz der erhöhten Inflationsprognose korrigiert die EU-Kommission das erwartete Wirtschaftswachstum innerhalb der Europäischen Union für 2023 von 1,6 Prozent im Winter auf 1,7 Prozent leicht nach oben. Die Anpassungen haben auch Auswirkungen auf den Edelmetallmarkt.
Ursachen für die Anpassung der Inflationsprognose
Die Gründe für die höhere Inflation liegen in verschiedenen Faktoren. Zum einen spielt die anhaltende Unsicherheit in der globalen Wirtschaft eine Rolle. Geopolitische Spannungen, wie etwa der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, führen zu Unsicherheiten bei Investoren und erhöhen den Druck auf die Weltwirtschaft. Zum anderen sind steigende Energiepreise und Rohstoffkosten ein wichtiger Faktor. Diese treiben die Inflation weiter nach oben und belasten damit die Kaufkraft der Verbraucher.
Positive Aussichten für das Wirtschaftswachstum
Trotz der erhöhten Inflationsprognose zeigt sich die EU-Kommission zuversichtlich, was das Wirtschaftswachstum betrifft. Die leichte Anhebung der Prognose von 1,6 Prozent auf 1,7 Prozent für das Jahr 2023 zeigt, dass die europäische Wirtschaft auf einem stabilen Wachstumskurs bleibt. Gründe dafür sind unter anderem eine erhöhte Binnennachfrage, eine anhaltend solide Arbeitsmarktentwicklung und ein starker Exportsektor.
Edelmetallmarkt profitiert von Inflations- und Wachstumsaussichten
Die angepassten Prognosen haben auch Auswirkungen auf den Edelmetallmarkt. Laut dem Bericht von „NTG 24“ sorgen die aktuellen Einschätzungen für fundamentalen Rückenwind bei den Preissteigerungen am Edelmetallmarkt. Sowohl Platin und Palladium als auch Gold und Silber notieren infolgedessen zu höheren Preisen.
Edelmetalle gelten in Zeiten erhöhter Inflation und wirtschaftlicher Unsicherheit als sicherer Hafen für Investoren. Sie bieten Schutz vor Geldentwertung und dienen als Absicherung gegen Risiken. Da die Inflationsprognose nun höher ausfällt, steigt die Attraktivität von Edelmetallen als Anlageklasse. Dies führt zu einer erhöhten Nachfrage und damit zu steigenden Preisen.
Ausblick: Unsicherheiten bleiben bestehen
Obwohl die EU-Kommission das Wirtschaftswachstum für 2023 leicht nach oben korrigiert hat, bleiben Unsicherheiten in der globalen Wirtschaft bestehen. Geopolitische Risiken, steigende Energiepreise und Rohstoffkosten könnten die Inflation in der EU weiter antreiben. Daher sollten Anleger die Entwicklungen genau beobachten und ihre Anlagestrategien entsprechend anpassen.
Die erhöhte Inflationsprognose und das stabile Wirtschaftswachstum in der EU unterstreichen die Bedeutung von Edelmetallen als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten. Investoren, die ihr Portfolio diversifizieren und vor den Folgen der Inflation schützen möchten, sollten Edelmetalle in Betracht ziehen.

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