
BRICS-Gipfel: Über 40 Staaten streben Beitritt an
Einem Bericht der Deutschen Wirtschaftsnachrichten zufolge, haben mehr als 40 Staaten ihr Interesse bekundet, dem BRICS-Bündnis beizutreten. Die bestehenden Mitglieder - Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika - scheinen offen für neue Beitritte zu sein. Allerdings gibt es Bedenken hinsichtlich eines möglichen Machtverlusts.
Einflussreiche Gruppe mit globaler Präsenz
Die BRICS-Staaten repräsentieren mehr als 40 Prozent der weltweiten Bevölkerung und 26 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Sie verstehen sich als Gegengewicht zu traditionellen diplomatischen Foren wie der Gruppe der sieben führenden westlichen Industriestaaten (G7). Länder wie Argentinien, der Iran, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kasachstan haben ihr Interesse an einer Mitgliedschaft signalisiert.
China und Russland unterstützen Erweiterung
China, das in Zeiten erhöhter Spannungen mit den USA seinen weltpolitischen Einfluss stärken möchte, drängt auf eine Erweiterung des Bündnisses. Ähnliches gilt für Russland, das trotz westlicher Sanktionen und diplomatischer Isolation versucht, über die BRICS-Gruppe Verbündete zu gewinnen.
Brasilien fürchtet Machtverlust
Inmitten der zahlreichen Beitrittsbewerbungen zeigt sich Brasilien jedoch zögerlich. Es wird befürchtet, dass eine Erweiterung des Bündnisses zu einem Machtverlust führen könnte. Brasilien besteht darauf, dass eine Erweiterung schrittweise erfolgen sollte, um das regionale Gleichgewicht zu wahren und die Rolle der bestehenden Mitglieder zu stärken.
Potentielle neue Mitglieder
Oliver Stuenkel, BRICS-Experte von der Getulio-Vargas-Stiftung in São Paulo, sieht in Indonesien einen starken Kandidaten für eine Aufnahme. Der südostasiatische Inselstaat hat regional großen Einfluss und spielt eine immer größere Rolle in der Weltwirtschaft. Im Gegensatz dazu würde die Aufnahme des Iran, Venezuelas oder Saudi-Arabiens die Dynamik der Gruppe verändern und es Ländern wie Brasilien erschweren, ihren Einfluss zu behalten.
Die Bedeutung der BRICS-Gruppe
Die BRICS-Gruppe hat sich als wichtiger Akteur auf der globalen Bühne etabliert. Mit ihrer wachsenden wirtschaftlichen und politischen Macht stellt sie eine Alternative zu den traditionellen westlichen Machtstrukturen dar. Die mögliche Erweiterung des Bündnisses könnte die geopolitische Landschaft weiter verändern und die Machtbalance verschieben.
Die Zukunft der BRICS-Gruppe
Die Diskussionen auf dem kommenden BRICS-Gipfel werden entscheidend sein für die Zukunft der Gruppe. Mit der möglichen Erweiterung steht viel auf dem Spiel. Es bleibt abzuwarten, wie die bestehenden Mitglieder mit den Herausforderungen umgehen und welche Auswirkungen dies auf die globale Politik haben wird.
Die BRICS-Staaten repräsentieren mehr als 40 Prozent der weltweiten Bevölkerung und 26 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Sie verstehen sich als Gegengewicht zu traditionellen diplomatischen Foren wie der Gruppe der sieben führenden westlichen Industriestaaten (G7).
Schlussbemerkung
Die potenzielle Erweiterung der BRICS-Gruppe zeigt, dass sich die Machtstrukturen in der Weltwirtschaft weiter verschieben. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Bündnis weiterentwickelt und welche Auswirkungen dies auf die globale Politik haben wird.

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