
China leert den Goldmarkt: Zeichen für einen neuen Goldrausch?
Die Weltwirtschaft befindet sich in einer Phase der Unsicherheit und Turbulenzen, und inmitten dieser Stürme scheint ein glänzender Anker der Stabilität an Bedeutung zu gewinnen: Gold. Jüngste Berichte deuten darauf hin, dass China, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, den Goldmarkt in einem Ausmaß leer kauft, das Experten und Anleger gleichermaßen aufhorchen lässt.
Ein neues Kapitel im Goldrausch?
Die historischen Parallelen zum Goldrausch des 19. Jahrhunderts sind unverkennbar und werfen die Frage auf: Stehen wir vor einem neuen Goldrausch? Dieser Trend scheint der gängigen Kapitalmarkttheorie zu widersprechen, die besagt, dass der Goldpreis fällt, wenn die Zinsen steigen. Doch der Goldpreis erreichte trotz steigender Zinsen neue Rekordhöhen, ein klares Zeichen dafür, dass die Theorie nicht immer mit der Realität Schritt hält.
Die treibenden Kräfte hinter Chinas Goldhunger
Die Gründe für Chinas verstärkten Appetit auf Gold sind vielschichtig. Zum einen strebt das Land danach, seine Abhängigkeit von den USA zu verringern, insbesondere im Hinblick auf amerikanische Staatsanleihen. Zum anderen spielt Gold als geostrategisches Sicherheitsinvestment eine immer wichtigere Rolle für Peking. Die jüngsten geopolitischen Spannungen und das Einfrieren der russischen Devisenreserven haben die Attraktivität von Gold als sicheren Hafen nur verstärkt.
Die Folgen für Anleger und die deutsche Bundesbank
Was bedeutet Chinas Aktion für den deutschen Anleger? Es könnte ein Weckruf sein, die eigene Anlagestrategie zu überdenken und Gold als eine Form der Absicherung zu berücksichtigen. Die Deutsche Bundesbank, die bereits über beträchtliche Goldreserven verfügt, könnte sich als einer der großen Gewinner erweisen, sollte der Goldpreis weiter steigen.
Ein kritischer Blick auf die deutsche Politik
Die aktuellen Entwicklungen am Goldmarkt könnten auch die chronisch klammen Parteien der Ampelkoalition in Versuchung führen, sich näher mit den deutschen Goldreserven zu beschäftigen. Hier zeigt sich erneut die Notwendigkeit einer soliden und vorausschauenden Finanzpolitik, die unabhängig von kurzfristigen politischen Interessen agiert und den Wert traditioneller Sicherheiten wie Gold zu schätzen weiß.
Die USA: Ein schlafender Riese?
Währenddessen scheinen die USA, die einstige Heimat des Goldrausches, noch zu schlummern. Die amerikanischen Anleger setzen eher auf Technologie und die sogenannten "Magnificent 7" – Nvidia, Apple, Meta, Alphabet, Microsoft, Amazon und Tesla – als auf das Edelmetall. Doch die Zeichen mehren sich, dass auch sie bald auf den Goldzug aufspringen könnten.
Gold als Anlage: Einfacher denn je
Nicht nur für Zentralbanken, auch für Privatanleger wird es immer einfacher, in Gold zu investieren. Mit Gold-ETFs und Online-Angeboten wie denen des US-Einzelhändlers Costco ist der Goldkauf nur einen Klick entfernt. Dies könnte zu einer Demokratisierung der Goldanlage führen und eine breitere Anlegerschicht erreichen.
Ein optimistischer Ausblick
Trotz der aktuell hohen Preise liegt Gold, inflationsbereinigt, noch immer unter seinen historischen Spitzenwerten. Mit Blick auf die geopolitischen Risiken und die zunehmende Marktzuversicht könnte der Goldpreis weiter steigen. Analysten wie Ronald-Peter Stöferle von der Investmentbank Incrementum AG sehen den Goldmarkt weit entfernt von einer Blase und prognostizieren, dass der Bullenmarkt gerade erst beginnt.
Die Ereignisse rund um den Goldmarkt sind ein klares Signal, dass in einer Welt voller Unsicherheiten traditionelle Werte und sichere Anlagen nicht unterschätzt werden sollten. Für den kritischen und vorausschauenden Anleger könnte der aktuelle Trend ein Anlass sein, Gold als Bestandteil eines diversifizierten Portfolios ernsthaft in Betracht zu ziehen.
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