
Weidel soll Kanzlerkandidatin der AfD werden
Die AfD hat sich entschieden: Co-Parteichefin Alice Weidel soll die Partei als Kanzlerkandidatin in den Bundestagswahlkampf 2025 führen. Diese Entscheidung wurde von den beiden AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel selbst getroffen und vom ARD-Hauptstadtstudio bestätigt. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) darüber berichtet.
Chancen und politische Realitäten
Trotz dieser Nominierung werden Weidel derzeit keine großen Chancen eingeräumt, da alle anderen Parteien eine Koalition mit der AfD ausgeschlossen haben. Die endgültige Entscheidung muss noch von den Parteigremien bestätigt werden. Bereits im ARD-Sommerinterview hatte Chrupalla betont, dass Weidel eine sehr gute Kanzlerkandidatin wäre und er diese Entscheidung unterstützen würde. Er betonte jedoch, dass letztlich ein Parteitag oder die Basis der Partei darüber entscheiden müsse.
AfD will Frontalangriff auf die Bundesregierung
Chrupalla stellte klar, dass die AfD bei der Bundestagswahl 2025 einen "Frontalangriff" auf die Bundesregierung führen müsse. Er zeigte sich überzeugt, dass die Wähler von der AfD erwarten, eine Kanzlerkandidatin oder einen Kanzlerkandidaten aufzustellen. "Sie können davon ausgehen, dass es da keinen Machtkampf gibt und auch keinen Streit gibt," sagte Chrupalla.
Höcke erwägt Bundestagskandidatur
Parallel dazu erwägt der thüringische Landesvorsitzende der AfD, Björn Höcke, eine Kandidatur für den Bundestag. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung könnte Höcke sich vom Amt des Landesvorsitzenden und des Fraktionsvorsitzenden zurückziehen. Höcke selbst wollte diese Pläne jedoch nicht bestätigen und kündigte an, dass sich diese Fragen nach den Landtagswahlen entscheiden würden.
Potenzielle Nachfolger für Höcke
Als mögliche Nachfolger für Höcke gelten in der Partei Torben Braga, René Aust, Wiebke Muhsal und Daniel Haseloff. Es wird spekuliert, dass Höcke im Frühjahr 2025 um den Listenplatz 1 für den Bundestag bewerben könnte.
Weidel und Chrupalla als Führungsspitze bestätigt
Ende Juni wurden Chrupalla und Weidel von einem Bundesparteitag der AfD für zwei weitere Jahre als Führungsspitze wiedergewählt. Chrupalla erhielt dabei knapp 83 Prozent der Stimmen, während Weidel knapp 80 Prozent der Stimmen holte. Bei der AfD werden Enthaltungen nicht mitgezählt.
Die Entscheidung, Weidel als Kanzlerkandidatin aufzustellen, könnte als Zeichen der Geschlossenheit innerhalb der AfD gewertet werden. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich diese Entscheidung auf den Wahlkampf und die politischen Dynamiken in Deutschland auswirken wird.

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