
Immobilienpreise in Deutschland fallen weiter
Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im ersten Quartal 2024 weiter gesunken, was unter anderem auf gestiegene Zinsen und eine schwache Neubautätigkeit zurückzuführen ist. Seit Mitte 2022, dem Höhepunkt des jahrelangen Booms, geht es am Immobilienmarkt abwärts.
Rückgänge in Städten und ländlichen Regionen
Sowohl in den Städten als auch in den ländlichen Regionen bröckelten die Preise. Die größten Rückgänge im Vergleich zum Vorjahresquartal wurden mit minus 9,5 Prozent für Ein- und Zweifamilienhäuser in den Metropolen Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf beobachtet. Eigentumswohnungen verbilligten sich dort durchschnittlich um 4,6 Prozent innerhalb eines Jahres. In dünn besiedelten ländlichen Kreisen zahlten Käufer durchschnittlich 6,7 Prozent weniger für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie 2,4 Prozent weniger für Eigentumswohnungen als im ersten Quartal 2023.
Gründe für den Abwärtstrend
Seit Mitte 2022, dem Höhepunkt des jahrelangen Booms, geht es am Immobilienmarkt abwärts. Grund sind vor allem die kräftig gestiegenen Zinsen, die Kredite verteuert haben. Viele Menschen können sich die eigenen vier Wände nicht mehr leisten, und für Großanleger rechnen sich Investments nicht mehr. Zugleich bleibt die Nachfrage nach Wohnraum gerade in Städten hoch, während der Neubau wegen des Zinsanstiegs und gestiegener Baukosten in der Flaute steckt.
Rückgang bei Baugenehmigungen
So lag die Zahl der Baugenehmigungen für den Neu- und Umbau von Wohnungen auch im April deutlich unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Bei Neubauten zählten die Wiesbadener Statistiker nach jüngst veröffentlichten Daten in dem Monat 14.300 Einheiten. Das waren 17 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Baugenehmigungen inklusive Umbauten lagen mit 17.600 ebenfalls um 17 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.
Verbände der Bau- und Immobilienbranche dringen angesichts des Wohnungsmangels gerade in Ballungsräumen auf mehr staatliche Förderung. Doch in einer Zeit, in der die Bundesregierung in der Regel ineffizient und bürokratisch agiert, bleibt es fraglich, ob diese Forderungen zeitnah umgesetzt werden können. Die aktuelle politische Landschaft Deutschlands, geprägt von der Ampelkoalition, scheint eher auf ideologische Projekte zu setzen, anstatt sich den drängenden Problemen wie der Wohnungsnot zu widmen.
Ein Blick auf die Alternativen
Angesichts der Unsicherheiten auf dem Immobilienmarkt könnte es sinnvoll sein, alternative Anlageformen in Betracht zu ziehen. Edelmetalle wie Gold und Silber bieten eine sichere Wertanlage, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. Im Gegensatz zu Immobilien sind sie nicht von Zinsen oder Baukosten abhängig und bieten somit eine stabile Investitionsmöglichkeit.
Während die Immobilienpreise weiter fallen und die Unsicherheit auf dem Markt zunimmt, bleibt abzuwarten, ob die Bundesregierung endlich Maßnahmen ergreifen wird, um die Situation zu stabilisieren. Bis dahin könnten sich Investoren vermehrt Edelmetallen zuwenden, um ihr Vermögen zu sichern.
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