
Türkische Militärinterventionen bedrohen kurdische Existenz in Syrien und Irak
Während die Welt den Kriegen in der Ukraine und Gaza Aufmerksamkeit schenkt, führt das NATO-Land Türkei weitgehend unbeachtet militärische Operationen in Syrien und dem Irak durch, die verheerende Auswirkungen auf die kurdische Bevölkerung haben. Diese Interventionen zielen nicht nur auf die Zerschlagung der kurdischen Widerstandsbewegung ab, sondern auch auf eine tiefgreifende Veränderung der ethnischen Zusammensetzung in den betroffenen Gebieten.
Massive Ausweitung der Militärpräsenz
Die Türkei hat ihre militärische Präsenz in den kurdisch dominierten Regionen Nordsyriens und des Nordiraks seit 2016 erheblich ausgeweitet. Die fortgesetzten Operationen führen zu massiven Vertreibungen der kurdischen Bevölkerung und zur Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen. Insbesondere in Syrien hat die türkische Armee in Zusammenarbeit mit verbündeten Milizen gezielt kurdische Gebiete angegriffen, was zur Flucht tausender Menschen geführt hat.
Verdeckte Finanzierung durch EU-Gelder
Die Europäische Union gewährt der Türkei im Rahmen eines Abkommens zur Flüchtlingskrise seit Jahren finanzielle Unterstützung, die ursprünglich zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Flüchtlinge in der Türkei gedacht war. Diese Mittel werden jedoch vermehrt dazu verwendet, um die Umsiedlungspläne in den besetzten Gebieten zu finanzieren. Gleichzeitig vergibt die Türkei vermehrt Staatsbürgerschaften an diese neu angesiedelten Flüchtlinge, was langfristig die demografische und politische Landschaft in der Region zu Gunsten der Türkei verändern soll.
Demografische Veränderungen durch gezielte Umsiedlungspolitik
Die türkische Regierung unter Präsident Erdoğan verfolgt eine gezielte Umsiedlungspolitik, bei der syrische Flüchtlinge in den kurdischen Gebieten angesiedelt werden, aus denen die ursprünglichen Bewohner vertrieben wurden. Diese Strategie dient nicht nur der Schaffung eines Sicherheitsgürtels entlang der türkischen Grenze, sondern hat auch das Ziel, die ethnische Struktur der Region dauerhaft zu verändern. Die kurdische Bevölkerung, die traditionell in diesen Gebieten lebt, sieht sich einer existenziellen Bedrohung gegenüber, da ihre Heimatregionen zunehmend von arabischen Neusiedlern besiedelt werden, die durch die türkische Regierung unterstützt werden.
Internationale Ignoranz und langfristige Auswirkungen
Abgelenkt durch den Krieg in der Ukraine und den Völkermord in Gaza, werden diese Entwicklungen international weitgehend ignoriert. Trotz wiederholter Berichte über Menschenrechtsverletzungen und die demografische Umgestaltung durch die Türkei bleibt eine entschlossene Reaktion der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft aus. Diese Ignoranz könnte langfristig zu einer weiteren Destabilisierung der Region führen und neue Konflikte zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen entfachen.
Die aktuellen Militäraktionen der Türkei in Syrien und dem Irak sind ein alarmierendes Beispiel für gezielte ethnische Säuberungen und demografische Veränderungen unter dem Deckmantel militärischer Sicherheit. Während die Welt durch andere globale Krisen abgelenkt ist, könnte das kurdische Volk in diesen Regionen unwiederbringlich aus seiner Heimat vertrieben werden. Die internationale Gemeinschaft muss diese Entwicklungen dringend zur Kenntnis nehmen und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um die Rechte und das Überleben der kurdischen Bevölkerung zu sichern.
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