
Luxusarchitekt Hadi Teherani: „In Deutschland macht Reichtum kaum noch Spaß“
Hadi Teherani, ein renommierter Luxusarchitekt aus Hamburg, gibt exklusive Einblicke in die Welt der Superreichen. In einem Interview erklärt er, warum es in Deutschland schwierig sei, echten Luxus zu genießen und was seine internationalen Kunden besonders schätzen.
„Früher zeigte und lebte man auch hier seinen Reichtum“
Teherani, der unter anderem die Tanzenden Türme und die Europa-Passage in Hamburg sowie die Kranhäuser in Köln entworfen hat, zieht eine düstere Bilanz zum Thema Luxuswohnraum in Deutschland. „Hier in Deutschland macht Reichtum kaum noch Spaß“, sagte Teherani im Gespräch mit dem „Spiegel“. Früher habe man auch in Deutschland seinen Reichtum offen gezeigt und gelebt, mit hohen Decken und flexiblen Räumen. Heute zahle man zwar Luxuspreise, bekomme jedoch wenig dafür geboten.
Luxus ohne Service?
Ein besonders großer Unterschied zwischen Deutschland und anderen Regionen der Welt liege im Service. „Service ist im Ausland wahnsinnig wichtig, hier spielt er in den Häusern keine Rolle“, beklagt Teherani. In deutschen Luxusresidenzen gebe es niemanden, der Post oder Pakete annehme. „Wenn niemand zu Hause ist, kommt nicht mal der Fensterputzer rein“, so der Experte. Im Vergleich zu ausländischen Beispielen sei das „lachhaft“. In Indien plane er derzeit eine Luxusvilla mit 15 Räumen für das Personal auf einer Fläche von 4000 Quadratmetern.
„Die Deutschen können einfach keinen Luxus“
Teherani kritisiert auch die architektonische Situation in Deutschland. „Es ist wirklich sehr trist hier. Die Deutschen können einfach keinen Luxus“, lautet sein Fazit. Schuld seien die Behörden, die durch zahlreiche Vorschriften wenig Raum für Kreativität ließen. Selbst das Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg wirke im Vergleich zu anderen Luxusgebäuden im Ausland „sehr bescheiden“.
Wertsteigerung durch Lage
Der Architekt betont, dass der Wert einer Luxusimmobilie in erster Linie durch ihre Position bestimmt werde. „Auch bei Luxusimmobilien zählt Lage, Lage, Lage“, erklärt Teherani. Ein exklusives Anwesen in einer begehrten Gegend könne seinen Wert innerhalb weniger Jahre verdoppeln oder sogar verdreifachen. „Wer sich auf Mallorca in guter Lage für zehn Millionen eine Villa kauft, verkauft die in 15 Jahren für 20 oder 30 Millionen“, führt Teherani aus. In Monaco zahle man 120.000 Euro pro Quadratmeter für „absoluten Immobilienmüll“.
Fazit: Deutschland hinkt hinterher
Zusammenfassend stellt Teherani fest, dass Deutschland in Sachen Luxusarchitektur und Service weit hinter anderen Ländern zurückbleibe. Die bürokratischen Hürden und die fehlende Wertschätzung für echten Luxus seien dabei die Hauptprobleme. Für die Superreichen in Deutschland bedeute dies, dass sie ihren Reichtum nicht in vollem Maße genießen könnten.
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